Rettung von Mobilfunkmast
Zunächst versuchte die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14, den Patienten aus der Luft zu erreichen. Wie mitgeteilt wurde, musste dieser Rettungsversuch jedoch abgebrochen werden, weil der Pilot den Hubschrauber mangels stabilen Fixpunktes nicht ausreichend ruhig in Position halten konnte. Ein Abseilen von Besatzungsmitgliedern oder eine direkte Rettung des Mannes waren daher nicht möglich.
In der Folge wurde die Bergwacht Traunstein nachalarmiert, um den Arbeiter vom Plateau des Mastes abzuseilen. Parallel dazu stieg eine Einsatzkraft der Feuerwehr Surberg über die montierte Leiter zum Patienten auf, um eine erste medizinische Versorgung sicherzustellen. Kurz darauf konnte auch der Notarzt in etwa 40 Metern Höhe zum Patienten vordringen und die Therapie fortführen.
Währenddessen bereiteten die Kräfte der Bergwacht die eigentliche technische Rettung vor. Zwei Bergwacht-Angehörige stiegen auf den Mast, legten dem Mann eine sogenannte Rettungswindel an und bereiteten das Abseilen vor. Eine Rettungswindel ist ein speziell hergestelltes Rettungstuch, das es ermöglicht, verletzte oder bewegungsunfähige Personen sicher zu transportieren, insbesondere in engen oder schwierigen Einsatzsituationen, wie die Einsatzkräfte erläutern.
Rund 40 Minuten nach der Alarmierung war der Einsatz erfolgreich beendet: Der Gerettete erreichte den Boden und wurde vom Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz standen den Angaben zufolge die Feuerwehren Surberg und Traunstein mit knapp 30 Einsatzkräften, unterstützt von der Bergwacht Traunstein, dem Rettungsdienst, der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 sowie Kreisbrandinspektor Martin Schupfner. (vs/Kreisfeuerwehrverband Traunstein)
| Einsatzart | Technische Hilfeleistung |
|---|---|
| Einsatzstart | 17. März 2026 10:04 |
| Einsatzdauer | 01:15 |
| Alarmierungsart | Vollalarm |